Sieglinde – Hat ihre Co-Abhängigkeit gelöst

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Ute
7 Monate zuvor

Liebe Siglinde, danke für diese Offenheit, das ist unglaublich mutig von Dir. Könntest Du mir ein paar konkrete Schritten erzählen, wie Du das hinbekommen hast Dich aus dieser Co-Abhängigkeit heraus zu lösen? Was waren in dieser Hinsicht die wichtigsten Schritte für Dich? Vielleicht hast Du ja Lust mir dazu ein paar Sätze zu schreiben. Ich würde mich sehr freuen.

Sieglinde
6 Monate zuvor
Antworten  Ute

In meinem Video habe ich erzählt, dass ich vor zwei Jahren eine schwere Erschöpfungsdepression hatte. Ich war zehn Wochen in einer Klinik. Ich konnte nur noch in meinem Bett liegen und zum Fenster heraus oder an die Decke schauen. Es war eigentlich gar keine Therapie möglich. Ich konnte nicht lesen, ich konnte nicht schlafen, nur ein bisschen essen. Mich hatte es innerlich so zerlegt, dass ich nur noch ruhig da liegen konnte. .Dabei habe ich mich endlich auf mich besonnen. Ich wurde durch meine große Erschöpfung dazu gezwungen. Es kam unglaublicher Schmerz in mir hoch. Es war keine Kraft mehr da ihn weg zu schieben. Ich musste ihn aushalten. Heute weiß ich, ich hätte schon viel früher auf mich hören sollen, mich an erste Stelle setzen. Ich hatte damals keine Ahnung wie das geht, hatte aber eine unsagbar große Sehnsucht nach mir selbst. Nach diesen zehn Wochen allerdings wusste ich, dass ich nicht mehr zu meinem Mann und meine beiden Patchwork Söhne ziehen konnte. Da war ein ganz großer Widerstand in mir. Ich brauchte noch viel mehr Abstand. So flog ich nach Neuseeland für sechs Wochen und danach nach Australien. Mehr Abstand ging nicht. Meine jüngste Schwester lebt in Australien. Die besuchte ich. Inzwischen war es März 2020 und in Australien und in Europa wurde wegen Corona alles dicht gemacht. Mein Heimflug im Mai wurde gecancelt. Zudem bekam ich eine Tropenkrankheit, das Ross River Fever. Dadurch hatte ich Arthritis in allen Gelenken. Noch mal wurde ich absolut ausgebremst. Ich konnte mich vor Schmerzen kaum noch rühren. Da ich nicht mehr in der Lage war meine Schwester bei irgendetwas zu helfen, um auszugleichen, dass ich sie mit meiner Anwesenheit belaste (typisch Co. abhängige Gedanken) lag ich in meiner Hängematte und sah auf die Eukalyptusbäume. In einem Baum waren die Äste so gestaltet, dass der Zwischenraum ein Herz bildete (ich kann das Bild auf Facebook posten) . Darauf hab ich immer geschaut und mich dabei auf die Liebe zu mir selbst fokussiert. Ich denke das war der Beginn der Selbstliebe. Ich nahm mir die Zeit, die Ruhe und die Liebe mich auf mich zu besinnen. Im August letzten Jahres kam ich wieder nach Deutschland und fand gleich eine Wohnung. Das erste Mal in meinem Leben lebe ich alleine und fühle mich wohl dabei. Ich suchte noch etwas, um weiter in die Heilung meiner Co-Aabhängigkeit zu kommen. In der Ich Bin Liebe Ausbildung habe ich genau das gefunden, was ich brauchte.
Ich bin Yoga Lehrerin und das erste, was ich morgens tue, ist meditieren. Das war schon vor der Ich Bin Liebe Ausbildung so. Dabei meditiere ich mit meinem Mantra etwa 20 Minuten. Seit Australien gehe ich am Ende der Meditation in mein Innerstes und begrüße meine inneren Kinder (Die wurden in der Traumatherapie erarbeitet), nehme sie in den Arm und gebe Ihnen Liebe. Danach verbinde ich mich in Herzen mit meinen leiblichen Kindern, mit meinem Mann und meinen Schwestern. Anschließend verbinde ich mich mit den Menschen, die ich eigentlich mag, mit denen ich aber noch meine Schwierigkeiten habe: meine Patchwork Söhne, meine Mutter, mein Stiefvater Das ist meine Abwandlung der Meditation der liebevollen Güte. Unterm Tag und vor allen Dingen abends vor dem zu Bett gehen gehe ich in die Meditationen von Eva Maria Zurhorst. Oft setze ich mich aber auch einfach in aller Ruhe in meinen Hängesessel und schaue aus dem Fenster. Ich habe den großen Luxus dafür Zeit zu haben, da ich letztes Jahr in den vorzeitigen Ruhestand (Ich war vorher Realschullehrerin) versetzt wurde.
Außerdem habe ich verschiedene Bücher, unter anderem Liebe kann alles, durchgearbeitet und mir die wichtigsten Passagen in ein Notizbuch geschrieben. Diese Notizbücher, inzwischen sind es vier, sind mir sehr teuer. Dort steht alles drin, was mir wichtig ist. Mit meinem Mann führe ich inzwischen eine schöne Wochenend Beziehung. Wenn der letzte Patchwork Sohn ausgezogen ist, werde ich wahrscheinlich wieder bei ihm einziehen. So der Plan.
Durch das Entwickeln der Selbstliebe kann ich mich anderen gegenüber besser abgrenzen, ich fühle mich wohl in mir selbst. Das ganze Leben fühlt sich authentischer und voller an. Das habe ich so noch nie gespürt. Vor einem halben Jahr konnte ich die Antidepressiva absetzen. Alles ging gut. Ich blieb stabil bis heute.
Nun beginne ich mir einen Mini Job als Yoga Lehrerin aufzubauen, um ein bisschen was zur Pension hinzu zu verdienen. Außerdem bin ich sehr gespannt auf die Master Class, auf jeden Fall nehme ich teil. Ich bedanke mich für euer Interesse. Das war jetzt eine lange Antwort, es ging nicht kürzer.

Melanie
7 Monate zuvor

Liebe Sieglinde, dein Video hat mich sehr berührt. Vielen herzlichen Dank fürs Teilen. Wie hast du das genau gemacht? Wie bist du in deine Selbstliebe gekommen? Magst du das vielleicht ganz konkret beschreiben? Ich wäre dir dafür sehr dankbar ❤️ Liebe Grüße Melanie

Sieglinde
6 Monate zuvor
Antworten  Melanie

In meinem Video habe ich erzählt, dass ich vor zwei Jahren eine schwere Erschöpfungsdepression hatte. Ich war zehn Wochen in einer Klinik. Ich konnte nur noch in meinem Bett liegen und zum Fenster heraus oder an die Decke schauen. Es war eigentlich gar keine Therapie möglich. Ich konnte nicht lesen, ich konnte nicht schlafen, nur ein bisschen essen. Mich hatte es innerlich so zerlegt, dass ich nur noch ruhig da liegen konnte. .Dabei habe ich mich endlich auf mich besonnen. Ich wurde durch meine große Erschöpfung dazu gezwungen. Es kam unglaublicher Schmerz in mir hoch. Es war keine Kraft mehr da ihn weg zu schieben. Ich musste ihn aushalten. Heute weiß ich, ich hätte schon viel früher auf mich hören sollen, mich an erste Stelle setzen. Ich hatte damals keine Ahnung wie das geht, hatte aber eine unsagbar große Sehnsucht nach mir selbst. Nach diesen zehn Wochen allerdings wusste ich, dass ich nicht mehr zu meinem Mann und meine beiden Patchwork Söhne ziehen konnte. Da war ein ganz großer Widerstand in mir. Ich brauchte noch viel mehr Abstand. So flog ich nach Neuseeland für sechs Wochen und danach nach Australien. Mehr Abstand ging nicht. Meine jüngste Schwester lebt in Australien. Die besuchte ich. Inzwischen war es März 2020 und in Australien und in Europa wurde wegen Corona alles dicht gemacht. Mein Heimflug im Mai wurde gecancelt. Zudem bekam ich eine Tropenkrankheit, das Ross River Fever. Dadurch hatte ich Arthritis in allen Gelenken. Noch mal wurde ich absolut ausgebremst. Ich konnte mich vor Schmerzen kaum noch rühren. Da ich nicht mehr in der Lage war meine Schwester bei irgendetwas zu helfen, um auszugleichen, dass ich sie mit meiner Anwesenheit belaste (typisch Co. abhängige Gedanken) lag ich in meiner Hängematte und sah auf die Eukalyptusbäume. In einem Baum waren die Äste so gestaltet, dass der Zwischenraum ein Herz bildete (ich kann das Bild auf Facebook posten) . Darauf hab ich immer geschaut und mich dabei auf die Liebe zu mir selbst fokussiert. Ich denke das war der Beginn der Selbstliebe. Ich nahm mir die Zeit, die Ruhe und die Liebe mich auf mich zu besinnen. Im August letzten Jahres kam ich wieder nach Deutschland und fand gleich eine Wohnung. Das erste Mal in meinem Leben lebe ich alleine und fühle mich wohl dabei. Ich suchte noch etwas, um weiter in die Heilung meiner Co-Aabhängigkeit zu kommen. In der Ich Bin Liebe Ausbildung habe ich genau das gefunden, was ich brauchte.
Ich bin Yoga Lehrerin und das erste, was ich morgens tue, ist meditieren. Das war schon vor der Ich Bin Liebe Ausbildung so. Dabei meditiere ich mit meinem Mantra etwa 20 Minuten. Seit Australien gehe ich am Ende der Meditation in mein Innerstes und begrüße meine inneren Kinder (Die wurden in der Traumatherapie erarbeitet), nehme sie in den Arm und gebe Ihnen Liebe. Danach verbinde ich mich in Herzen mit meinen leiblichen Kindern, mit meinem Mann und meinen Schwestern. Anschließend verbinde ich mich mit den Menschen, die ich eigentlich mag, mit denen ich aber noch meine Schwierigkeiten habe: meine Patchwork Söhne, meine Mutter, mein Stiefvater Das ist meine Abwandlung der Meditation der liebevollen Güte. Unterm Tag und vor allen Dingen abends vor dem zu Bett gehen gehe ich in die Meditationen von Eva Maria Zurhorst. Oft setze ich mich aber auch einfach in aller Ruhe in meinen Hängesessel und schaue aus dem Fenster. Ich habe den großen Luxus dafür Zeit zu haben, da ich letztes Jahr in den vorzeitigen Ruhestand (Ich war vorher Realschullehrerin) versetzt wurde.
Außerdem habe ich verschiedene Bücher, unter anderem Liebe kann alles, durchgearbeitet und mir die wichtigsten Passagen in ein Notizbuch geschrieben. Diese Notizbücher, inzwischen sind es vier, sind mir sehr teuer. Dort steht alles drin, was mir wichtig ist. Mit meinem Mann führe ich inzwischen eine schöne Wochenend Beziehung. Wenn der letzte Patchwork Sohn ausgezogen ist, werde ich wahrscheinlich wieder bei ihm einziehen. So der Plan.
Durch das Entwickeln der Selbstliebe kann ich mich anderen gegenüber besser abgrenzen, ich fühle mich wohl in mir selbst. Das ganze Leben fühlt sich authentischer und voller an. Das habe ich so noch nie gespürt. Vor einem halben Jahr konnte ich die Antidepressiva absetzen. Alles ging gut. Ich blieb stabil bis heute.
Nun beginne ich mir einen Mini Job als Yoga Lehrerin aufzubauen, um ein bisschen was zur Pension hinzu zu verdienen. Außerdem bin ich sehr gespannt auf die Master Class, auf jeden Fall nehme ich teil. Ich bedanke mich für euer Interesse. Das war jetzt eine lange Antwort, es ging nicht kürzer.

Melanie
5 Monate zuvor
Antworten  Sieglinde

Liebe Sieglinde, vielen herzlichen Dank für deine berührenden Zeilen. Ich habe sie mehrmals gelesen und werde sie nochmal lesen. Du inspirierst mich damit. DANKE!!! 🙏 Darf ich fragen, wie alt du bist? Ganz lieben Gruß Melanie

Sieglinde
5 Monate zuvor
Antworten  Melanie

Ich bin 57. vielen Dank für deine lieben Worte, Melanie.🙏

Sieglinde
6 Monate zuvor

In meinem Video habe ich erzählt, dass ich vor zwei Jahren eine schwere Erschöpfungsdepression hatte. Ich war zehn Wochen in einer Klinik. Ich konnte nur noch in meinem Bett liegen und zum Fenster heraus oder an die Decke schauen. Es war eigentlich gar keine Therapie möglich. Ich konnte nicht lesen, ich konnte nicht schlafen, nur ein bisschen essen. Mich hatte es innerlich so zerlegt, dass ich nur noch ruhig da liegen konnte. .Dabei habe ich mich endlich auf mich besonnen. Ich wurde durch meine große Erschöpfung dazu gezwungen. Es kam unglaublicher Schmerz in mir hoch. Es war keine Kraft mehr da ihn weg zu schieben. Ich musste ihn aushalten. Heute weiß ich, ich hätte schon viel früher auf mich hören sollen, mich an erste Stelle setzen. Ich hatte damals keine Ahnung wie das geht, hatte aber eine unsagbar große Sehnsucht nach mir selbst. Nach diesen zehn Wochen allerdings wusste ich, dass ich nicht mehr zu meinem Mann und meine beiden Patchwork Söhne ziehen konnte. Da war ein ganz großer Widerstand in mir. Ich brauchte noch viel mehr Abstand. So flog ich nach Neuseeland für sechs Wochen und danach nach Australien. Mehr Abstand ging nicht. Meine jüngste Schwester lebt in Australien. Die besuchte ich. Inzwischen war es März 2020 und in Australien und in Europa wurde wegen Corona alles dicht gemacht. Mein Heimflug im Mai wurde gecancelt. Zudem bekam ich eine Tropenkrankheit, das Ross River Fever. Dadurch hatte ich Arthritis in allen Gelenken. Noch mal wurde ich absolut ausgebremst. Ich konnte mich vor Schmerzen kaum noch rühren. Da ich nicht mehr in der Lage war meine Schwester bei irgendetwas zu helfen, um auszugleichen, dass ich sie mit meiner Anwesenheit belaste (typisch Co. abhängige Gedanken) lag ich in meiner Hängematte und sah auf die Eukalyptusbäume. In einem Baum waren die Äste so gestaltet, dass der Zwischenraum ein Herz bildete (ich kann das Bild auf Facebook posten) . Darauf hab ich immer geschaut und mich dabei auf die Liebe zu mir selbst fokussiert. Ich denke das war der Beginn der Selbstliebe. Ich nahm mir die Zeit, die Ruhe und die Liebe mich auf mich zu besinnen. Im August letzten Jahres kam ich wieder nach Deutschland und fand gleich eine Wohnung. Das erste Mal in meinem Leben lebe ich alleine und fühle mich wohl dabei. Ich suchte noch etwas, um weiter in die Heilung meiner Co-Aabhängigkeit zu kommen. In der Ich Bin Liebe Ausbildung habe ich genau das gefunden, was ich brauchte.
Ich bin Yoga Lehrerin und das erste, was ich morgens tue, ist meditieren. Das war schon vor der Ich Bin Liebe Ausbildung so. Dabei meditiere ich mit meinem Mantra etwa 20 Minuten. Seit Australien gehe ich am Ende der Meditation in mein Innerstes und begrüße meine inneren Kinder (Die wurden in der Traumatherapie erarbeitet), nehme sie in den Arm und gebe Ihnen Liebe. Danach verbinde ich mich in Herzen mit meinen leiblichen Kindern, mit meinem Mann und meinen Schwestern. Anschließend verbinde ich mich mit den Menschen, die ich eigentlich mag, mit denen ich aber noch meine Schwierigkeiten habe: meine Patchwork Söhne, meine Mutter, mein Stiefvater Das ist meine Abwandlung der Meditation der liebevollen Güte. Unterm Tag und vor allen Dingen abends vor dem zu Bett gehen gehe ich in die Meditationen von Eva Maria Zurhorst. Oft setze ich mich aber auch einfach in aller Ruhe in meinen Hängesessel und schaue aus dem Fenster. Ich habe den großen Luxus dafür Zeit zu haben, da ich letztes Jahr in den vorzeitigen Ruhestand (Ich war vorher Realschullehrerin) versetzt wurde.
Außerdem habe ich verschiedene Bücher, unter anderem Liebe kann alles, durchgearbeitet und mir die wichtigsten Passagen in ein Notizbuch geschrieben. Diese Notizbücher, inzwischen sind es vier, sind mir sehr teuer. Dort steht alles drin, was mir wichtig ist. Mit meinem Mann führe ich inzwischen eine schöne Wochenend Beziehung. Wenn der letzte Patchwork Sohn ausgezogen ist, werde ich wahrscheinlich wieder bei ihm einziehen. So der Plan.
Durch das Entwickeln der Selbstliebe kann ich mich anderen gegenüber besser abgrenzen, ich fühle mich wohl in mir selbst. Das ganze Leben fühlt sich authentischer und voller an. Das habe ich so noch nie gespürt. Vor einem halben Jahr konnte ich die Antidepressiva absetzen. Alles ging gut. Ich blieb stabil bis heute.
Nun beginne ich mir einen Mini Job als Yoga Lehrerin aufzubauen, um ein bisschen was zur Pension hinzu zu verdienen. Außerdem bin ich sehr gespannt auf die Master Class, auf jeden Fall nehme ich teil. Ich bedanke mich für euer Interesse. Das war jetzt eine lange Antwort, es ging nicht kürzer.

birgit
5 Monate zuvor

Sehr berührend liebe Sieglinde. Danke für deine Offenheit und alles Liebe und Gute. Liebe Grüße Birgit

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